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Fragen & Antworten

Am 7. und 8. Juli treffen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg zum G20-Gipfel zusammen. Auf dem Gipfeltreffen der G20 wird über globale Themen verhandelt. Doch für die drängenden globalen Probleme – wie Hungersnöte, Ungleichheit und Klimawandel – liefert die bisherige neoliberale Politik der G20 keine Lösungen. Bevor der Gipfel tagt, machen wir mit zehntausenden Menschen deutlich, was sich ändern muss. Wir fordern eine ganz andere Politik: Eine Politik für mehr Gerechtigkeit, mehr Nachhaltigkeit, mehr Transparenz und mehr globale Zusammenarbeit gegen soziale, ökologische und wirtschaftliche Verwerfungen.

Das Bündnis der G20-Protestwelle streitet für einen gerechten Welthandel, die Rettung des Klimas, für soziale Gerechtigkeit und die Stärkung der Demokratie. Ein „Weiter so“ darf es nicht geben. Stattdessen müssen dringend ganz konkrete Maßnahmen ergriffen werden: Für eine Handelspolitik, welche die Macht der Konzerne begrenzt – mit hohen Verbraucher-, Umwelt- und Sozialstandards und Stärkung der Rechte der Beschäftigten weltweit. Für einen Kurswechsel hin zu nachhaltigem Wirtschaften mit einer Förderung erneuerbarer Energien und der Reduktion des globalen Energieverbrauchs. Für das Trockenlegen von Steueroasen, die Bekämpfung von Steuervermeidung sowie für eine höhere Besteuerung von Spitzeneinkommen und Großvermögen. Und für all das brauchen wir die Weiterentwicklung der Demokratie mit starken Parlamenten, mehr Transparenz und wirksamer Beteiligung der Bürger*innen. Wir wollen eine solidarische Welt, in der Vielfalt eine Stärke ist, und treten ein gegen Rechtpopulismus und autoritäre „Lösungen“.

Einmal jährlich kommen die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder zu einem sogenannten G20-Gipfel zusammen. G20 ist die Abkürzung für „Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer“, einem informellen Zusammenschluss, der sich vor allem mit Fragen des Wachstums der Weltwirtschaft, des internationalen Handels und des internationalen Finanzsystems beschäftigt. Weil sie eng mit ökonomischen Fragen verknüpft sind, werden auch Themen wie der Klimawandel, die Entwicklungspolitik, die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik verhandelt.


Der G20 gehören die Europäische Union an sowie Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA.


Zusätzlich zu den Staats- und Regierungschefs sind auch die Chefs vieler internationaler Organisationen wie der UNO, der Weltbank, des Weltwährungsfonds, der Welthandelsorganisation (WTO), der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingeladen. Außerdem werden die Vorsitzenden regionaler Organisationen wie etwa der Afrikanischen Union (AU), des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) und der New Partnership for Africa's Development (NEPAD) zum G20 Gipfel nach Hamburg kommen.


Somit befinden sich die wichtigsten Entscheidungsträger*innen der Welt Anfang Juli in Hamburg. Wir werden bereits im Vorfeld ihres Treffens unsere Forderungen nach einem Politikwechsel an sie richten – sie müssen jetzt Maßnahmen ergreifen für eine sozialere, gerechtere und friedlichere Welt!

Rund um den G20-Gipfel wird zu einer Vielzahl von Aktionen, Veranstaltungen und Demonstrationen aufgerufen. Mit fünfzehn zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden hat sich der Trägerkreis der G20 Protestwelle gegründet, um am 2.7. in einem breiten, bunten, friedlichen Protest klare Forderungen an die G20 und die zukünftige Bundesregierung zu richten. Wir werden mit unseren Botschaften die Hamburger Innenstadt füllen, ehe sie zur Hochsicherheitszone hochgerüstet wird. Und wir wollen unsere progressiven Alternativen zur bisherigen neoliberalen Politik der G20 in die Öffentlichkeit tragen, bevor sich alle Augen auf die Staatschefs richten. Wir sagen Ja zu internationaler Kooperation – doch wir fordern: Sie muss jetzt die Weichen stellen für einen gerechten Welthandel, Klimaschutz, die Bekämpfung sozialer Ungleichheit und die Stärkung der Demokratie weltweit!

Unsere Protestwelle soll um die Welt gehen – bunt und fröhlich, entschlossen und ausdrucksstark! Mit vielen Zehntausenden wollen wir am 2. Juli in Hamburg protestieren. So sorgen wir für die wichtigen Bilder in den Medien und unser Anliegen bekommt weltweit Aufmerksamkeit. Je mehr Menschen sich an der Protestwelle beteiligen, desto deutlicher übermitteln wir unsere Forderungen an die Staats- und Regierungschefs der G20. Ob Sie mit Familie und Freunden zum Protestmarsch kommen, Transparente malen für das Bannermeer oder mitpaddeln auf der Bootsdemo: Hauptsache, Sie sind dabei – für gerechten Welthandel, Klimaschutz, die Bekämpfung sozialer Ungleichheit und die Stärkung der Demokratie weltweit!

Die Protestwelle besteht aus drei großen Aktionen: einer Bootsdemo auf der Binnenalster, einem Protestmarsch durch die Innenstadt und einem Bannermeer mit vielen tausenden Botschaften und Forderungen.


Der geplante Ablauf gliedert sich folgendermaßen:

  • ab 11:30 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Rathausmarkt
  • Bannermeer mit vielen tausend Botschaften und Forderungen
  • Bootsdemo auf der Binnenalster mit zehntausenden Protestierenden am Ufer
  • Protestmarsch durch die Innenstadt
  • ab 15:00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Rathausmarkt mit viel Musik


Mit der Protestwelle schicken wir eine klare, friedliche Botschaft für eine solidarische, demokratische und ökologische Politik an die G20 und die zukünftige Bundesregierung. Der Trägerkreis zur Demonstration am 2. Juli lehnt jede Form von Gewalt ab. Am 2. Juli sind alle willkommen, die sich gewaltfrei für einen gerechten Welthandel, Klimaschutz, Demokratie und die Bekämpfung sozialer Ungleichheit einsetzen wollen.

Ob Sie mit Familie und Freunden zum Protestmarsch kommen, Transparente malen für das Bannermeer oder mitpaddeln auf der Bootsdemo: Hauptsache, Sie sind dabei!

Die Protestwelle am 2. Juli bietet vielfältige Möglichkeiten zum Mitmachen zu Wasser und an Land. Die Details des Programms werden gerade ausgearbeitet. Sie können aber schon jetzt aktiv werden: Hier können Sie kostenlos Flyer und Plakate bestellen und mithelfen, die Protestwelle überall bekannt zu machen!

 

Protestmarsch, Bootsdemo und Bannermeer

Auf unserer Webseite und über unseren Newsletter werden wir jeweils aktuell zu den Mitmachmöglichkeiten und auch zu den angedachten dezentralen Vorbereitungs-Events, z. B. zum gemeinsamen Malen von Transparenten für das Bannermeer, einladen.

 

Geplanter Ablauf:

  • ab 11:30 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Rathausmarkt
  • Bannermeer mit vielen tausend Botschaften und Forderungen
  • Bootsdemo auf der Binnenalster mit zehntausenden Protestierenden am Ufer
  • Protestmarsch durch die Innenstadt
  • ab 15:00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Rathausmarkt mit viel Musik

Wir freuen uns über alle, die unseren Aufruf zum fairen Welthandel, zum Klimaschutz, für soziale Gerechtigkeit und zur Stärkung der Demokratie mittragen möchte.

Wenn Sie den Aufruf als Organisation unterstützen möchten, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an das Aktionsbüro: kontakt(aet)g20-protestwelle.de

Damit die Anreise möglichst klimafreundlich organisiert werden kann, werden wir wieder zahlreiche Mitfahrmöglichkeiten nach Hamburg anbieten. Demnächst ist hier dazu eine Mitfahrbörse eingerichtet – für diejenigen, die eine Fahrtmöglichkeit suchen, wie auch für die, die eine anbieten können. Zudem werden aus vielen Städten Busse nach Hamburg fahren. Informationen zum Kauf von Busfahrkarten werden wir ebenfalls ab Mitte April hier veröffentlichen. Wer selbst einen Bus nach Hamburg organisieren möchte, kann dies auch über unsere zentrale Busmobilisierung tun.

Das Bündnis der G20 Protestwelle vereint Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Gewerkschaften, Bürgerrechts-, entwicklungspolitische und kirchliche Organisationen.

Die Trägerkreis-Organisationen der Protestwelle sind:

Campact | Greenpeace | NaturFreunde Deutschlands | Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) | DGB Nord | Mehr Demokratie | Naturschutzbund Deutschland (NABU) | World Wildlife Fund (WWF) | Forum Umwelt & Entwicklung | Oxfam Deutschland | Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) | IG Nachbau | Netzwerk Solidarische Landwirtschaft | Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschland | PowerShift

Die Protestveranstaltung wird von folgenden Parteien unterstützt:

Bündnis 90 / Die Grünen | Ökologisch-Demokratische Partei | Die Linke Hamburg | Piratenpartei Deutschland

Zudem unterstützen folgende Organisationen und Initiativen den Aufruf zur G20 Protestwelle:

Sozialverband Deutschland SoVD Landesverband Hamburg | Germanwatch | AStA Hamburg | Greenteam Schwabenpower | Forum Demokratischer Sozialismus (fds) Hamburg

Wenn Sie mit Ihrer Organisation die Protestwelle unterstützen und den Aufruf unterschreiben möchten, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an das Aktionsbüro:

kontakt(aet)g20-protestwelle.de

Argumente

Praktisch und auf den Punkt: Hier finden Sie einige der zahlreichen Gründe, warum es wichtig ist, am 2. Juli gegen die Politik der G20 Staats- und Regierungschefs zu protestieren.

 

 

 

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